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Hundred Waters “Communication"

In den drei Jahren, die seit dem 2014 veröffentlichten „The Moon Rang Like A Bell“-Vorgänger vergangen sind, haben Hundred Waters viel Zeit mit Reisen verbracht; sie haben sich getrennt und wieder zusammengefunden, haben ein Bandmitglied verloren, Beziehungen hinterfragt und versucht zu verstehen, was es überhaupt heißt, zusammen zu sein. Die ganze Zeit über hatten sie gleichwohl einen gemeinsamen Bezugspunkt, oder besser: verschiedene gemeinsame Rückzugsorte in L.A., zwischen denen sie hin und her zogen. Feste Grenzen zwischen Arbeiten und Leben, Persönlichem und Gemeinschaftlichem, Innen und Außen, Körperlichem oder Psychologischem gibt’s in dieser Band so gut wie keine...

Nachdem sie zuletzt überraschend die „Currency“-EP vorgelegt und danach ihr jährliches FORM Arcosanti Festival kuratiert und organisiert hatten, legen Hundred Waters mit „Communicating“ nun ein extrem ambitioniertes Album vor: Das Songwriting hat eine ganz neue Energie, was mal übersprudelnd klingen kann („Wave To Anchor“), andererseits aber auch richtig ergreifend („Blanket Me“). Zugleich setzen sie für die neuen Songs selbstbewusster auf Experimente, scheuen etwa nicht davor zurück, ihre Pop-Hooks mit Noise-Elementen zu durchgrätschen oder an Fraktale erinnernde Strukturen aus Miglis’ Stimmschichtungen zu stricken.

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